Alle Artikel mit dem Schlagwort: Leckeres

Panna cotta mit Himbeeren

Panna cotta (italienisch für „gekochte Sahne”)… hmmh, was für ein wunderbares Wort. Und nach dem der Hobbykoch uns mit dieser Leckerei hier heute mittag dermassen verwöhnt hat, wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und habe mich an eben dieses oberleckere, italienische Dessert heran gewagt. By the way – es war das erste Mal (schließlich hatte ich vorher nicht diese fantastischen Vanilleschoten im Haus….). Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sehr aufwändig sein muß, diese köstliche Creme zuzubereiten – aber ganz im Gegenteil – es ist wirklich kein schwerer Auftrag und somit auch ein idealer Nachtisch für weniger Geübte. Das Rezept stammt wieder mal von Donna Hay – dieses Mal aus ihrem Buch „Schnelle Küche für Gäste”: PANNA COTTA MIT HIMBEEREN Zutaten für 4 Portionen (Weck-Gläser, 140ml) knapp 2 TL Gelatinepulver 30 ml Wasser 400 ml Sahne (Kerstin: die Hälfte durch Cremefine ersetzt) 45 g Puderzucker 1 Vanilleschote 1 Stück Zitronenschale 75 g Himbeeren (Kerstin: Wir haben insgesamt 250 g dazu gegessen) 1 TL Puderzucker für die Himbeeren (Kerstin: weggelassen) Zubereitung: Zuerst wird das …

Vanille & Vanille-Extrakt

Immer wieder blogge ich Rezepte, in denen mein liebstes „Gewürz”, die Vanille, in Form von „Vanille-Extrakt” vor kommt. Was in USA standardmässig in nahezu jedem Kuchen und Dessert Verwendung findet, ist hierzulande eher unbekannt und auch nur schwer erhältlich. Vor geraumer Zeit habe ich ihn jedoch in einem größeren Supermarkt entdeckt. Aber mit ca. 11 Euronen pro 50 ml ist er auch ziemlich teuer. Hier gibt´s übrigens – leider ausschließlich auf Englisch – ein paar Infos über Vanille-Extrakt. Wie sehr freute ich mich letzte Woche, als ich dann über diesen Vanille-Online-Shop stolperte. Vanille direkt vom Erzeuger – ohne Umwege über Zwischenhändler zu einem unschlagbaren Preis. Großartig! Die Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eigenes in Madagaskar angebaute Vanille in Deutschland zu vertreiben. Die Vanilleschote ist die Blüte der Vanille-Orchidee. Wenn man sich überlegt, dass die Orchideenblüte noch von Hand bestäubt wird, leuchtet schon eher ein, warum Vanille bei uns – direkt nach Safran – das teuerste Gewürz ist. Spannend sind auch die Galeriebilder auf der Website des Shops. Wenn ihr mal ein bissel …

Kartoffel-Frittata mit Lachs

Kartoffeln sind in diesem Haus sehr hoch im Kurs. Nicht täglich, aber doch immer wieder. Und sehr gerne probieren wir auch neue Rezepte aus was mittlerweile sicher auch bis zum letzten meiner werten Leserschaft vorgedrungen sein dürfte. Nun liegt hier ja nun auch schon seit ein paar Tagen dieses wundervolle Bilderbuch herum, in dem ich täglich blättere und mir das Wasser im Mund auf fast jeder Seite zusammen läuft. Doch diesesmal war es die Tochter, die sich ein Rezept aussuchen durfte, den Einkaufszettel schrieb und Mama und Papa erstmal zum Einkaufen losschickte. Das erledigten wir gestern vormittag. Eine Kartoffel-Frittata mit Lachs aus dem hier bereits erwähnten Kochbuch von Donna Hay sollte es sein. Und ich gestehe: Ich liebe Lachs in fast allen Variationen. Was fehlte war noch der Lachs. Ein wenig problematisch war, dass ich mir nicht sicher war, ob die meinigen Pfannen die Backofen-Aktion überstehen würden. Blöd, wenn man nicht weiß, bis zu welcher Temperatur die Griffe noch nicht weg schmelzen. Um auf Nummer sicher zu gehen, musste sich also der Hobbykoch noch ein …

Gebratene Salbei-Polenta

Polenta – ein Wort, welches zunächst einmal keine guten Erinnerungen in mir weckt. Es ist viele Jahre her, dass ich mal Polenta gegessen hatte und sie schmeckte grauenhaft. Einen pappigen Brei habe ich in Erinnerung, der so gar nicht ging. Da ich aber in den schönen Kochbüchern und auch in diversen Kochsendungen immer wieder damit konfrontiert wurde, habe ich beschlossen, mich mal daran zu wagen – denn eigentlich mag ich ja Mais. Gesagt – getan. Der Polenta-Grieß stand schon ein Weilchen bei uns im Vorratskeller herum und wartete auf seine Bestimmung. Gestern war es dann soweit, wenngleich die ersten Blicke der Sprösslinge doch recht skeptisch waren. Nun war es an Muttern, sie vom Gegenteil zu überzeugen und sich selber nebst Hobbykoch natürlich auch. Inspieren lassen habe ich mich von diversen Rezepten. Eines steht im Donna-Hay-Kochbuch, meherere beim Chefkoch und eines auf der Packung. Ich beschloss, ein wenig hiervon und ein wenig davon zu nutzen und den Rest selber auf die Beine zu stellen. Hier nun mein Rezept: GEBRATENE SALBEI-POLENTA Zutaten reichlich für 4 Personen (wir …

Nachgebacken: Mandarinen-Schoko-Muffins

Der/Die aufmerksame(n) Leser(in) meines Blogs erinnert sich sicher noch an diese süßen Förmchen hier… heute war es an der Zeit, sie einmal auszutesten. Und auf meiner letzten Blogrunde bin ich bei Tina fündig geworden. Genau dieses Rezept reizte mich doch sehr. Schnell hat mir der Hobbykoch noch die letzte Zutat besorgt und so konnte ich auch gleich loslegen. Tina hat das Rezept so schön beschrieben, dass ich das hier ja nicht nochmal nieder schreiben muß. Das Einzige, was ich verändert habe, war das hier: Vor vielen Jahren bereits hat man mir beigebracht, dass für Muffin-Teig die feuchten Zutaten vermischt werden und die trockenen extra. Wobei der Zucker eine Extrawurst spielt. Er gehört mit zu Eiern und Fett. Und so habe ich brav in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischt. In meiner Rührschüssel die Eier, das Öl, Zucker, noch 1 TL Vanille-Extrakt und den Fruchtsaft gut verrührt. Dann die Mehlmischung auf einen Satz hinein und nur noch so lange behutsam gerührt, bis es so gerade eine homogene Masse war. Zum Schluß …

Halloumi auf Rucola

Kennt ihr Quietschekäse? In den Regalen der Supermärkte oder beim Türken oder Asialaden eures Vertrauens werdet ihr ihn unter diesem Namen allerdings nicht finden. Auch unter seinem eigentlichen Namen – Halloumi – musste ich eine Weile im Kühlregal suchen nachdem ich erstmal blöd an der Käsetheke gefragt habe. Mit der Hilfe einer freundlichen Fachverkäuferin wurde ich dann fündig und zwei der Pakete wanderten in meinen Einkaufswagen. Inspiriert von einem sehr ansprechenden Bild in einem meiner Donna-Hay-Kochbücher stellte ich mich dann gestern an den Herd. Das Töchterchen war sehr begeistert, war sie doch schon vor mir auf diversen Grillfeten schon in den Genuß dieses quietschenden Käses gekommen. Dieser kommt übrigens sehr weiß und fest daher mit ein paar sichtbaren Kräutern – Minze. Ursprünglich ist es ein zypriotischer Käse, der aus Schafs-, Ziegen- oder Kuhmilch (oder auch aus einer Mischung) hergestellt wird. Mehr kann man erfahren, wenn man oben auf den Link klickt. :yes: Das Rezept geht superschnell und der Käse ist recht sättigend – wir haben alles aufgegessen und waren alle satt ;-) HALLOUMI AUF RUCOLA …

Baileys-Schokoladen-Kuchen mit Krokant

Es muß ja nicht immer ein Obstkuchen sein, auch wenn diese im Sommer fast am besten schmecken. Zwischendurch freue ich mich auch immer über etwas „Schokoladiges” – genau wie das Tochterkind. Und so hatte ich mich vorgestern abend noch dazu entschlossen, meine kleine Kastenkuchenform auszuprobieren. Schokolade sollte es also sein – und wieder einmal wurde ich beim Chefkoch fündig. Schnell die Zutaten abgecheckt – alles da. Dann konnte es ganz fix losgehen. BAILEYS-SCHOKOLADEN-KUCHEN MIT KROKANT Zutaten für eine kleine Kastenkuchenform, ∅ 20 cm oder einen kleinen Gugelhupf, ∅ 20-22 cm 150 g weiche Butter 150 g Zucker (Kerstin: 140 g) 2 Eier 150 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1/2 TL Vanillezucker 100 ml Baileys 2 EL Krokant 1 EL dunkles Kakaopulver Für die Glasur: 100 g Zartbitter-Schokolade (Kerstin: Blockschokolade) 2 1/2 EL Sahne Zubereitung: Die weiche Butter cremig rühren. Zucker und Vanillezucker zugeben und sehr gut verrühren. Dann die beiden Eier einzeln einarbeiten. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen. (Ich habe keine Erfahrung, ob auch Umluft hier …

Ragoût Fin vom Geflügel

Lange ist es hier in Vergessenheit geraten. Aber im vergangenen Urlaub auf einem Geflügelhof hat das Tochterkind sich dann genau dieses Gericht als kleines Mittagessen bestellt: Ragout Fin. Wir durften auch einmal probieren und noch während des Urlaubes beschlossen wir, dass wir das unbedingt mal selber machen müssen – war es doch unglaublich lecker. Heute war es dann soweit, der Hobbykoch, meine Wenigkeit und sogar der Sohnemann, wir bereiteten es gemeinsam zu und hatten viel Spaß in der Küche. Da wurde geschnippelt, gerührt und abgeschmeckt – köstlich! Ragoût fin („feines Ragout“): Ein klassisches Gericht der deutschen Küche, welches in seiner Urform (mit Kalbfleisch oder Kalbsbrie) wohl vor allem im Berliner Raum gegessen und geschätzt wird. Sagt Tante Wiki. ;) Nun aber zum köstlichen Rezept: RAGOÛT FIN vom GEFLÜGEL Zutaten für 4 Portionen: 750 g Hähnchenbrustfilet 1 Liter Geflügelfond 3-4 EL (40 g) Butter oder Margarine 2-3 gehäufte EL (50 g) Mehl 100 g frische braune Champignons, gedünstet 1 Zitronensaft 6 EL Weißwein Salz Pfeffer Worcestershiresauce 50 geriebener Parmesan Zubereitung: Fleisch waschen und im Geflügelfond gar …

Schnelles Baguette mit Geling-Garantie

Für unser Mittagessen benötigten wir heute noch Baguette. Und was tun, wenn sonntags keine Geschäfte bzw. Bäckereien geöffnet haben? Klar – selber backen. Und da ich auch schon länger kein Brot mehr gebacken hatte, habe ich mich auch gleich schon vormittags in die Küche gestellt. Ein einfaches, schnelles Rezept, welches wirklich jeder hinbekommt – und es schmeckt sooo lecker! Dazu kommt noch, dass man SCHNELLES BAGUETTE Zutaten für 3 Baguettes von ca. 30 cm Länge 650 g Mehl (Kerstin: 325 g Weizenmehl Type 550, 325 g Dinkelmehl, Type 630) 1 Würfel Hefe (frisch) 1 TL Zucker 1 1/2 TL Salz 400-480 ml warmes Wasser Zubereitung: Das Mehl in eine große Rührschüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe in die Kuhle bröseln, den Zucker dazu geben und etwas warmes Wasser dazugießen. Vorsichtig mit nur wenig Mehl vermischen. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Vorteig 15 Minuten gehen lassen. Jetzt müsste der Teig schon deutliche Blasen geworfen haben. Nun Salz auf dem Mehlrand verteilen, das Wasser nach und nach zugießen (je …

Feigen mit Ziegenkäse im Speckmantel

Neben der ganzen Backerei wird im Hause Hobbykoch & Küchenfee auch noch gekocht. Frische Feigen werden derzeit überall angeboten. Erwähnte ich schon, dass wir (mit Ausnahme des Sohnemanns) in diesem Hause Feigen lieben? Egal ob in frischer oder getrockneter Form? Wenn nicht, dann hole ich das hiermit nach. :yes: Dieses Rezept ist eigentlich ein alt-bekanntes. Aber bislang kannten wir es nur in ähnlicher Form mit getrockneten Feigen, die ja das ganze Jahr hindurch zu angemessenen Preisen zu bekommen sind. Gestern sollten es dann mal die frischen sein – und das hat sich auch gelohnt! Die Süße der Feigen harmoniert prima mit dem Käse und Rosmarin. Dazu die leichte Säure der Balsamico-Creme – ein Gedicht! Und hier kommt auch schon das Rezept: FEIGEN MIT ZIEGENKÄSE IM SPECKMANTEL Zutaten für 1 Vorspeise für 6 Personen 6 frische Feigen von dunkel-violetter Farbe 60 – 80 g frischer Ziegenkäse, z.B. „Soignon” 1 Zweig Rosmarin Schwarzer Pfeffer aus der Mühle 6 Scheiben Schinkenspeck Crema di Balsamico (z.B. von Re*we) oder Balsamico-Reduktion Zubereitung: Die Feigen und den Rosmarinzweig waschen und trockentupfen. …