Leckeres, Rund ums Kochen

Gebratene Salbei-Polenta

Polenta – ein Wort, welches zunächst einmal keine guten Erinnerungen in mir weckt. Es ist viele Jahre her, dass ich mal Polenta gegessen hatte und sie schmeckte grauenhaft. Einen pappigen Brei habe ich in Erinnerung, der so gar nicht ging.

Da ich aber in den schönen Kochbüchern und auch in diversen Kochsendungen immer wieder damit konfrontiert wurde, habe ich beschlossen, mich mal daran zu wagen – denn eigentlich mag ich ja Mais.

Gesagt – getan. Der Polenta-Grieß stand schon ein Weilchen bei uns im Vorratskeller herum und wartete auf seine Bestimmung. Gestern war es dann soweit, wenngleich die ersten Blicke der Sprösslinge doch recht skeptisch waren. Nun war es an Muttern, sie vom Gegenteil zu überzeugen und sich selber nebst Hobbykoch natürlich auch.

Inspieren lassen habe ich mich von diversen Rezepten. Eines steht im Donna-Hay-Kochbuch, meherere beim Chefkoch und eines auf der Packung. Ich beschloss, ein wenig hiervon und ein wenig davon zu nutzen und den Rest selber auf die Beine zu stellen.

Hier nun mein Rezept:

GEBRATENE SALBEI-POLENTA


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Zutaten reichlich für 4 Personen (wir haben nur die Hälfte gegessen, es macht sehr satt):

  • 250 g Polenta-Grieß
  • 1 knapper Liter Wasser
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ca. 30 g Parmesan, frisch gerieben
  • Olivenöl
  • ca. 20 mittelgroße frische Salbeiblätter

Zubereitung:

Zunächst eine Auflaufform (ca. 20×20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen.

Den Käse reiben und die Salbeiblätter in Stückchen schneiden.

In einem mittelgroßen Topf einen knappen Liter Wasser zum Kochen bringen. Polenta-Grieß langsam einrühren, so dass sich keine Klümpchen bilden. Unter ständigem Rühren ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze weiter kochen, bis die Masse cremig ist.

Nun mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Salbeiblätter und den Käse zügig unterrühren.

Die Masse in die Auflaufform geben, glattstreichen. Ein wenig abkühlen lassen und dann mit einer weiteren Frischhaltefolie abdecken. Auskühlen lassen.

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Nach dem Auskühlen die Polenta je nach Bedarf in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Wir haben die Hälfte genommen und 11 Scheiben heraus bekommen. Der Rest lässt sich hervorragend in der Klarsichtfolie einschlagen und im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung lagern.

In einer Grillpfanne ein wenig Öl erhitzen und die Scheiben mit den restlichen Salbeiblättern bei mässiger Hitze von beiden Seiten ca. 5 Minuten braten, dann servieren.

Der Hobbykoch übernahm übrigens das Fleisch. Hierfür legte er Geflügelschnitzel mit Teriyaki-Sauce und ein wenig Knoblauch ein. Das geht sehr praktisch in einem Gefrierbeutel. Auch die restlichen braunen Champignons vom Vortag fanden heute noch Verwendung – auch sehr köstlich und auch passend. Schön ist`s, gemeinsam in der Küche zu agieren, wir haben immer sehr viel Spaß!

Und so sah unser fertiger Teller dann aus :

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Wir alle fanden das Rezept sehr gelungen und werden es auf jeden Fall wiederholen. Alles Kurzgebratene dürfte wunderbar dazu passen. ;)

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