Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rezepte

Gelingsichere Donauwellen

Gestern hatten wir lieben Besuch – wir freuten uns schon sehr darauf, denn dieser Besuch war schon längst überfällig. :yes1: Da wohnt man nicht wirklich weit auseinander (um nicht gleich zu sagen in der gleichen Stadt) und trotzdem hatte es bislang nie geklappt. Dazu aber mehr in einem anderen Artikel. Hier soll es jetzt darum gehen, dass ich gerne neben den Blueberry-Muffins noch etwas anders anbieten wollte. Also nutzte ich die Gelegenheit, dass ich freitags nichts weiter vor hatte und stellte mich ein Weilchen in die Küche. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. :dance: Die Donauwellen sind kein Kuchen, vor dem man/frau Angst haben müsste. Es ist ein wenig Arbeit und verlangt ein klein wenig Fingerspitzengefühl beim „Arrangieren” der verschiedenen Schichten, aber das ist nichts, was sich nicht bewältigen liesse. ;) Hier also nun mein Rezept, welches eigentlich super-gut geklappt hat: DONAUWELLEN Zutaten für 1 Backblech (ich habe so ein Blech mit Deckel genommen): Für den Teig: 160-175 g Zucker 3 Eier 175 g Öl 175 ml Milch 350 g Mehl 3 TL Backpulver 1 …

Lachs-Kartoffel-Gratin

Habe ich schon mal erwähnt, dass unser Tochterkind Kartoffeln über alles liebt? Und zwar Kartoffeln! Ich rede hier nicht von Pommes Frites, Kroketten, Twisters oder wie diese fiesen, fettigen Kartoffelzubereitungen alle heißen. Ich rede von stink-normalen Salzkartoffeln. Sie isst sie auch kalt – auch noch nach Stunden. Und im Restaurant bestellt sie sie extra dazu, damit sie keine Pommes, Reis oder sonstiges essen muß. :) Ich für meinen Teil finde das sehr aussergewöhnlich im Teenie-Alter – sie hat es wohl von ihrer Oma geerbt, die auch schon Salzkartoffeln allen anderen Sättigungsbeilagen vorzog. ;) Da ich selber ja weniger Fleisch, dafür aber mehr Fisch essen möchte, hat der Hobbykoch am vergangenen Wochenende eine sehr schöne Idee gehabt. Und nicht nur die Idee – er hat dieses vorzügliche Essen auch gekocht. :yes1: Und so stelle ich Euch heute das Rezept vor, welches ich eigentlich ja schon gestern bloggen wollte: LACHS-KARTOFFEL-GRATIN Zutaten für 4 Portionen: 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln 1 Pck. TK-Blattspinat oder junger Spinat (450 g) 2 Schalotten oder kleine Zwiebeln 1 EL Butter 1 EL …

Herzhaft gefüllte Pfannkuchen

Pfannkuchen kennt wohl jeder von uns und viele von uns lieben sie auch. Trotz meiner doofen Schmerzen in der rechten Hand möchte ich Euch aber heute dieses einfache, aber extrem leckere Rezept vorstellen. Es ist mal eine etwas andere Art von Pfannkuchen und vor allem die Kinder hat das Rezept begeistert: MIT SCHINKEN UND KÄSE GEFÜLLTE PFANNKUCHEN Zutaten für 5-6 Stück: 270 g Mehl 540 ml Milch 2 Eier etwas Salz 5-6 Scheiben Schinken 5-6 Scheiben Käse nach Wahl Salz und Pfeffer aus der Mühle etwas Öl für die Pfanne Zubereitung: Zunächst aus Mehl, Milch, den beiden Eiern und etwas Salz einen Pfannkuchenteig anrühren. In einer nicht zu großen, beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und mit einer Schöpfkelle eine dünne Schicht Teig in die Pfanne geben und gleichmässig den Boden bedecken. Jetzt zügig mit je einer Scheibe Schinken und Käse belegen, so dass nahezu der komplette Teig bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Dann nochmal eine dünne Schicht Teig darüber geben, dabei die untere Schicht komplett bedecken. Bis zum gewünschten Bräunungsgrad …

Orientalisches Puten-Curry

Ein leicht extravagantes Rezept und beim ersten Lesen dachte ich auch: „Huch – Fenchel und Mandarinen?…” Aber ich mag ja die orientalische Küche, dieses Süß-Scharfe, eigentlich sehr gerne und so dachte ich mir, das muß ich unbedingt mal ausprobieren. Auch den Leuten, die normalerweise keinen Fenchel mögen, sei dieses Rezept ans Herz gelegt. Es schmeckt nämlich nicht typisch nach Fenchel, sondern eben richtig orientalisch. ;) Nicht zuletzt deswegen, weil ich mir die Woche bei Amazon endlich einen neuen Reiskocher geordert habe, suppte doch mein alter regelmässig die ganze Küche zu. :( Das letzte Mal musste ich sogar die Fensterscheibe putzen, so weit hat das Kochwasser oben aus dem Kocher gespritzt. Das neue, sehr preisgünstige Modell (grr, heute sogar noch 3 Euro günstiger als vor ein paar Tagen) stand also seit Donnerstag mittag bei mir in der Küche und wartete auf seinen Premieren-Einsatz. Vorhin war es dann soweit und ich muß sagen, ich bin sehr begeistert. Vom Handling, vom Reinigen des Gerätes, vom Geschmack des Reises. Aber nun genug davon – hier kommt das aussergewöhnliche und …

Linzer Augen

Spitzbuben habe ich ja schon gebacken. Und mich ein klitzekleines bisschen geärgert, weil mir die Oberteile ein wenig dunkel geraten sind. Beim Chefkoch habe ich im Forum irgendwo dann ein Rezept für Linzer Augen gefunden. Und weil das Rezept so einfach ist und die Plätzchen extrem lecker schmecken, gibt´s hier bei mir auf dem Blog für mich und für Euch das Rezept. Dann finde ich es nämlich ganz sicher wieder. :yes1: LINZER AUGEN Zutaten für 50-60 Stück (je nach Ausstecher-Größe): 500 g Mehl 300 g Butter oder Margarine 200 g Puderzucker 2 Eigelbe 2 Pck. Vanillezucker 1 Pck. Zitronenschalen-Abrieb (Finesse) oder natürlich frisch gerieben Puderzucker zum Bestäuben Johannisbeerkonfitüre Zubereitung: Alle Zutaten von Mehl bis Zitronenabrieb in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder KüMa (oder den Knethaken des Handrührgerätes) zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde kühl stellen. Den Teig portionsweise (2-3 Portionen) auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Linzer Ausstecher Oberteile und Unterteile ohne „Lochmuster” ausstechen. Ich erhalte aus der Teigmenge 2 x 30 Oberteile und 2 …

Das Backfieber geht weiter

Wie im letzten Freitags-Füller angekündigt, hat mich auch heute die Backwut gepackt. Heute allerdings in wahrsten Sinne des Wortes. :angry: Noch nie hatte ich so einen doofen Teig. Dabei wollte ich doch nur die heißgeliebten Spitzbuben backen. Warum bitte muß ich (Voll-)Eule ein neues Rezept ausprobieren? Wie wäre es denn mit dem alt-bewährten, liebe Frau Terragina? :no: Der Teig war schlichtweg zum Kotzen Fürchten… Ich habe mein Bestes gegeben, aber er lies sich ums Verrecken partout nicht ausstechen. Ok, dann war das eben die längste Zeit mein Plätzchenteig gewesen. Er fand seine weitere Bestimmung… und ja, ich bekenne mich schuldig, er wanderte in die Tonne. Aber er hat mich auch wirklich sehr geärgert. Dummerweise habe ich genau diese Plätzchen, nämlich meine alljährlichen Spitzbuben, noch nicht fotografiert. Aber ich schwöre, mit dem alt-bewährten Rezept war das Ausstechen fast ein Kinderspiel. Da funktioniert einfach alles. Das Rezept wird gebloggt. Nicht heute, aber denmnächst. Überhaupt werde ich Euch meine Rezepte zur Verfügung stellen, teilweise zu meiner Lieblings-Rezepteseite verlinkt, teils niedergeschrieben. – klick macht groß – Links oben die …

Elsässer Flammkuchen

Schon die ganze Woche hatte ich es vor und wollte Elsässer Flammkuchen machen. Leider waren nicht alle Familienmitglieder davon begeistert. Vorgestern, am Donnerstag abend, allerdings konnte ich mich durchsetzen. :dance: Und so ist es heute Zeit, ein sehr einfaches und super-leckeres Flammkuchen-Rezept zu bloggen. ;) In letzter Sekunde habe ich mir noch meine Kamera geschnappt, bevor auch das letzte Stück vernichtet war. *lol* ELSÄSSER FLAMMKUCHEN Zutaten für 4-5 Personen (2 Bleche): 400 g Mehl 4 EL Öl 250 ml Wasser 1/2-1 TL Salz 3-4 Zwiebeln ca. 300 g Crème fraîche etwas süße Sahne 200 g Speckwürfelchen Zubereitung: Mehl, Öl, Wasser und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Ggf. noch etwas Mehl zugeben. Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Den Teig halbieren und beide Teile einzeln auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Dann idealerweise auf ein Lochblech (kein Backpapier nötig) geben. Alternativ kann man natürlich auch „normale” Backbleche mit Backpapier benutzen. Den Backofen auf 230°C (oder höchste Stufe) Ober- und Unterhitze vorheizen. …

Neue Blog-Aktion: Weihnachtliche Back-Geheimnisse

So mancher hat mich schon darauf angesprochen, ob und wann ich wieder eine kleine Blog-Aktion starte. Ja – und heute ist es nun soweit! :dance: Nachdem in den Läden um uns herum schon überall Lebkuchen & andere weihnachtliche Leckereien angeboten werden, habe ich mir gedacht, in der zweiten Oktober-Hälfte kann ich nun ganz in Ruhe damit starten. Dass ich auch schon die ersten Adventskalender erspäht habe, verdränge ich jedoch noch ganz angestrengt. Gibt es wirklich Leute, die sowas jetzt schon kaufen? Gut, nun aber zu meiner ganz persönlichen kleinen Blog-Aktion: Terraginas Blog ist ein Foto- und ein Katzenblog. Stimmt! Aber auch ein Küchen-Blog. Und es ist bald Adventszeit und es gibt auch sehr schöne weihnachtliche oder adventliche Rezepte, die ein wenig Vorlaufzeit benötigen. Ich denke da z.B. an Stollen oder Lebkuchen. Das Plätzchen-Backen hat noch ein wenig Zeit, aber wir benötigen ja auch ein wenig Zeit, um die Rezepte erst einmal zu sammeln, dafür einkaufen zu gehen und später dann in der Küche ganz entspannt loslegen zu können. Bestimmt hat jeder von uns ein ganz …

Zimtschnecken-Kuchen

Schon lange wollte ich mal einen Zimtschnecken-Kuchen (so manche(r) nennt ihn auch Rosenkuchen) backen. Heute war es endlich soweit. Und im Nachhinein muß ich sagen: Es war kein Hexenwerk, auch wenn mir die auszurollende Fläche doch anfangs ein wenig riesig vor kam. Alle Zutaten standen bereit, es konnte also direkt los gehen. ZIMTSCHNECKEN-KUCHEN Zutaten für eine Springform (26-28 cm Durchmesser): Für den Teig: 1/8 l lauwarme Milch 1 Würfel Hefe 1-2 TL Zucker knapp 500 g Mehl 1/8 l lauwarmes Wasser 60 g Margarine 50 g Zucker 1 Ei 1 TL Salz Für die Füllung: 2 TL Zimt 40 g (brauner) Zucker 2-3 TL Butter Für den Guss: 120 g Puderzucker 1 Pck. Vanillezucker 1 EL Milch evtl. 1 TL Vanille-Extrakt Zubereitung: Für den Hefeansatz zunächst die Milch in einer kleineren Schüssel leicht erwärmen, die Hefe hinein bröckeln und 1-2 TL Zucker unterrühren. Das Schälchen abdecken und für 10 Minuten an einen warmen Ort stellen. Die restlichen Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel geben, den Hefeansatz dazu geben und zu einem glatten Hefeteig …

Schweizer Rüblitorte

Ich kenne diese Torte schon aus Kindertagen. Seinerzeit hat meine Mutter immer aus den Urlauben in der Schweizer die kleinen Marzipan-Rübchen mitgebracht. Heute gibt es die kleinen Dekoteile, die fast zwingend zur Rüblitorte gehören, auch bei uns zu kaufen. Für meine Gäste hatte ich mir dieses Rezept ausgesucht, weil die Torte erfahrungsgemäss am Folgetag am besten schmeckt. Und schon geht`s los: SCHWEIZER RÜBLITORTE (Original ohne Mehl) Zutaten für eine Springform, 24-26 cm Durchmesser Für den Teig: 300 g Möhren 5 Eier 1 Prise Salz 180-200 g Zucker 1 EL Rum 250 g gemahlene Haselnußkerne 80 g Semmelbrösel 1/2 TL Backpulver 1/2 TL Zimt Für die Glasur: 150 g Puderzucker 2 EL Zitronensaft 12 Marzipan-Möhrchen Zubereitung: Die Möhren schälen und fein reiben. Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Die Eigelbe mit 5 EL Wasser und dem Zucker hellgelb und schaumig rühren, zum Schluß noch den Rum unterrühren. Haselnüsse, Semmelbrösel, Backpulver und Zimt in einer Schüssel gut mischen. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze …