Monate: September 2009

Zwiebel-Käse-Tarte

Da lag doch noch ein Blätterteig in meinem Kühlschrank. Dieser musste ja auch irgendwann mal weg. Zuerst dachte ich an eine Lauchtarte – damit war der Sohnemann aber nicht einverstanden und der ebenfalls im Kühlschrank liegende Lauch läuft ja auch nicht weg. Auch mit Champignons konnte ich den jungen Gourmet nicht locken. Hmm, also musste eine neue Idee her. Warum also nicht so eine Art Zwiebelkuchen? Leckerer Bergkäse lag nämlich auch noch im Kühlschrank und im Vorratskeller sind eigentlich immer Zwiebeln vorrätig. Ist ja egal, wenn die Mutter in der Küche rumheult. Hier zählt einzig und allein das Geschmackserlebnis. ZWIEBEL-DREI-KÄSE-TARTE Zutaten für 4 Personen: 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal 1 TL Margarine (Kerstin: wenig Rama Culinesse + ein wenig Kürbiskernöl) 4 große Zwiebeln (ca. 500 g) 1 EL Kümmel, ganz Salz und Pfeffer (Kerstin: GeschmacksZauber statt Salz) 2 Eier 1 Becher Sauerrahm (200 ml) 200 g geriebener Käse (Kerstin: zweierlei Bergkäse und 50 g fertig geriebener Emmentaler) Zubereitung: Zunächst eine Tarte- bzw. Quiche-Form (Durchmesser 28-30 cm) einfetten und mit dem leicht größer ausgerollten Blätterteig …

Was treibt einen jungen Menschen?

Mit Schrecken habe ich gestern diese Nachricht im Radio gehört, als ich gerade im Büro an meinem Schreibtisch saß. Schlimm genug, von einer solchen Tat zu hören. Als mir dann aber auch noch bewusst wurde, dass die liebe Verwandschaft noch nicht einmal 3 km vom Ort des Geschehens entfernt wohnt, dann stellt sich doch ein komisches Gefühl in der Magengegend ein – ich bin erschüttert. Und ganz am Rande haben wir ja auch eine Tochter, die derzeit die 8. Klasse besucht… Am Schlimmsten finde ich , dass solche Täter viele Unschuldige mit in ihre eigene Misere hineinziehen. Die müssen wahrscheinlich Monate und Jahre, wenn nicht sogar ihr ganzes Leben, was noch vor ihnen liegt, das Erlebte irgendwie verarbeiten. Und sie müssen lernen, damit umzugehen. Mir fehlen die Worte…

Vanillepudding – selbstgemacht

Ja – ohne Tütchen! :yes1: Und ich frage mich inständig, warum ich bis zum gestrigen Tag damit gewartet habe. Es ist nun wirklich alles andere als ein Hexenwerk und es schmeckt um Klassen besser als das adäquate Produkt von Dr. O. Es sind fast exakt die gleichen Arbeitsgänge und man hat zwei drei entscheidende Vorteile: Man weiß, was drin ist, bestimmt die Süße selber und dieser Pudding schmeckt….. zum Reinsetzen. Ich habe ihn gestern abend nach dem Kochen nicht mehr probiert, aber ich gehe fast eine Wette ein, dass er eingekuschelt auf der Couch, noch warm, bei einem schönen Film, einfach nicht mehr zu toppen ist. Und so schaut er aus: SELBSTGEMACHTER VANILLEPUDDING Zutaten für 6 kleine Puddingschälchen und noch zwei weitere Schälchen: 1 l Milch 80 g Stärke (z.B. Mondamin) 80 g Zucker 1 Vanilleschote Zubereitung: Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark heraus kratzen. Von der Milch ca. 250 ml abnehmen und mit Stärke und Zucker in einem Schälchen klümpchenfrei anrühren. Die übrige Milch gemeinsam mit dem Vanillemark und der Schote …

Web-Fundstück & eine Frage

Heute ist ein Tag, wo mir wieder viel zu Bloggen einfällt. Ich war ein wenig dabei, meine Musik zu sortieren und nach Neuem Ausschau zu halten. Dabei bin ich hierrüber gestolpert. Ein kleiner Gruß für den „Hobbykoch unterwegs in Deutschland” – ich weiß, Du wirst diesen Song besonders gerne mögen :hearts: Lieber ein kleiner Link zum Video Außerdem habe ich heute ein wenig gegrübelt und später dann Tante Google befragt. Wie heißt es denn nun wirklich richtig: Der Blog oder das Blog? Ich habe schon einmal darüber nachgedacht, weiß aber nicht, ob ich das seinerzeit gebloggt habe. Auf die Schnelle finde ich jedenfalls nichts dergleichen. Für mich heißt`s „Ich lese den Blog” – richtig ist wohl beides. Dazu habe ich hier noch einen schon leicht angegrauten interessanten Artikel gefunden.

Das finde ich klasse

Kennt ihr sie auch schon, die neue Single von Bon Jovi? Ein netter Mensch hat mich heute darauf aufmerksam gemacht – danke schön! Video aufgrund von Copyright-Rechten entfernt! Der Meister seines Fachs – wieder ein toller Song!

Eine gelungene Überraschung

So macht das „Nach-Hause-Kommen” Spaß und hätte mich jemand gesehen wie ich im Kreis gegrinst habe, so hätte sich der- oder diejenige sicher mit dem Zeigefinger an die Stirn getippt. *lol* Aber das ist mir vollkommen egal – ich habe mich einfach tierisch gefreut! Wie ich das Packerl sah, war ich ganz aufgeregt und hektisch, angelte erstmal nach meiner Kamera und schaute auf den Absender. Wie jetzt? Habe ich heute Geburtstag? Nee – das wüsste ich. Haben wir schon Weihnachten? Nein. Da sind`s noch genau 100 Tage hin. Also einfach nur so? Aus reiner Nächstenliebe? Hach, wie schön ist das denn bitte? :-x Ganz ganz vielen lieben Dank! :-x Diese Überraschung ist dir mehr als gelungen und ich freue mich wie ein Keks! :dance: Und ich frage mich die ganze Zeit, womit ich das verdient habe… Umgehend habe ich kurz gespült und die Kaffeemaschine angeschaltet, um mir einen leckeren Espresso zu machen? Und die Schoki… *schmelz* – KÖSTLICH! Das waren 10 Minuten auf der Terrasse – die ich so schnell nicht vergessen werde. Das war …

Phänomen Sperrmüll

Ist es nicht immer wieder hoch-spannend, wenn der Sperrmüll kommt? Ich für meinen Teil bin immer wieder fasziniert, was sich doch vor der Haustür tut, wenn man ein paar Dinge vor die Türe stellt, die man nicht mehr braucht. Dieses Mal handelte es sich um die abgebauten Saunabänke (Ja, der Hobbykoch hielt es für sinnvoller, in den Raum Regale zu bauen für alles Mögliche. Schließlich wurde sie seit mindestens vier Jahren nicht mehr benutzt) und diversen Elektroschrott. Schön in Frankfurt – Anruf genügt. Man bekommt einen Termin mitgeteilt und dann kommen sie zuerst von den Werkstätten, um nach noch verwertbaren Dingen zu schauen, anschließend dann mit dem Schredder. So stellten wir also am Sonntag abend gemeinsam die Sachen raus und deckten den Kram mit einer Plane ab – weil naß von oben. Gestern war die Plane noch schön über den Sachen. Als ich aber eben geschaut habe, fehlten mindestens 2 der 5 kaputten Elektrogeräte (fragt mich bitte nicht, was es im einzelnen war), dafür stand aber eine sehr große Kiste auf einmal davor. Für Fotos …

Wie gemein

… ist es bitte, wenn sich morgens um 4:25 Uhr der 3m-Rolladen im Wohnzimmer mit lautem Knacken und Schief-Stellung von seiner elektrisch angetriebenen Walze verabschiedet? Armer Hobbykoch… die Fellnasen haben ziemlich doof aus der Wäsche geguckt, wie ich sie vorhin nicht raus lassen konnte. :( Und das ausgerechnet, wenn man einen 5-tägigen Termin in einer anderen Stadt hat… Aber ich bin mir sicher, er bekommt es – zumindest provisorisch – wieder hin, bevor er los muß…

Panna cotta mit Himbeeren

Panna cotta (italienisch für „gekochte Sahne”)… hmmh, was für ein wunderbares Wort. Und nach dem der Hobbykoch uns mit dieser Leckerei hier heute mittag dermassen verwöhnt hat, wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und habe mich an eben dieses oberleckere, italienische Dessert heran gewagt. By the way – es war das erste Mal (schließlich hatte ich vorher nicht diese fantastischen Vanilleschoten im Haus….). Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sehr aufwändig sein muß, diese köstliche Creme zuzubereiten – aber ganz im Gegenteil – es ist wirklich kein schwerer Auftrag und somit auch ein idealer Nachtisch für weniger Geübte. Das Rezept stammt wieder mal von Donna Hay – dieses Mal aus ihrem Buch „Schnelle Küche für Gäste”: PANNA COTTA MIT HIMBEEREN Zutaten für 4 Portionen (Weck-Gläser, 140ml) knapp 2 TL Gelatinepulver 30 ml Wasser 400 ml Sahne (Kerstin: die Hälfte durch Cremefine ersetzt) 45 g Puderzucker 1 Vanilleschote 1 Stück Zitronenschale 75 g Himbeeren (Kerstin: Wir haben insgesamt 250 g dazu gegessen) 1 TL Puderzucker für die Himbeeren (Kerstin: weggelassen) Zubereitung: Zuerst wird das …

Vanille & Vanille-Extrakt

Immer wieder blogge ich Rezepte, in denen mein liebstes „Gewürz”, die Vanille, in Form von „Vanille-Extrakt” vor kommt. Was in USA standardmässig in nahezu jedem Kuchen und Dessert Verwendung findet, ist hierzulande eher unbekannt und auch nur schwer erhältlich. Vor geraumer Zeit habe ich ihn jedoch in einem größeren Supermarkt entdeckt. Aber mit ca. 11 Euronen pro 50 ml ist er auch ziemlich teuer. Hier gibt´s übrigens – leider ausschließlich auf Englisch – ein paar Infos über Vanille-Extrakt. Wie sehr freute ich mich letzte Woche, als ich dann über diesen Vanille-Online-Shop stolperte. Vanille direkt vom Erzeuger – ohne Umwege über Zwischenhändler zu einem unschlagbaren Preis. Großartig! Die Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eigenes in Madagaskar angebaute Vanille in Deutschland zu vertreiben. Die Vanilleschote ist die Blüte der Vanille-Orchidee. Wenn man sich überlegt, dass die Orchideenblüte noch von Hand bestäubt wird, leuchtet schon eher ein, warum Vanille bei uns – direkt nach Safran – das teuerste Gewürz ist. Spannend sind auch die Galeriebilder auf der Website des Shops. Wenn ihr mal ein bissel …