Alle Artikel in: Backstube

Spritzgebäck mit Tradition

Erstmal möchte ich mich bei meinen lieben Leserinnen und Lesern entschuldigen, dass ich zur Zeit so wenig bei Euch kommentiere. Mir fehlt einfach die Zeit und der Back-Wahn hat mich weiterhin fest im Griff. Aktuell habe ich den letzten Teig im Tiefkühlschrank (hoffentlich funktioniert das auch, eigentlich sollte der Rahmplätzchenteig über Nacht in den Kühlschrank), in Kürze möchte ich ihn noch verarbeiten. Eigentlich war ich bis auf die Freundinnen-Backaktion mit dem Backen fertig, gestern habe ich noch einen Schwung Linzer Plätzchen gebacken. Aber kann ich meinem Tochterkind einen großen Wunsch nach eben diesen Plätzchen abschlagen, wenn sie mich mit dem dackeligsten Dackelblick ansieht? Nein! :no: Desweiteren ist mein Terminkalender total voll im Moment. Schöne Dinge, keine Frage. Aber es bleibt eben nicht viel Zeit für den Macci. Ich bin froh, wenn ich Euch noch das ein oder andere Rezept vorstellen und wenigstens hier und da Eure schönen Artikel unterwegs am i*Phone lesen kann. ;) Es kommen auch wieder andere Zeiten – versprochen… ich habe Euch nicht vergessen! :yes1: Vor ein paar Tagen hatte ich ja …

Spitzbuben und Vanillekipferl

Der Back-Wahn geht weiter. Fertig gestellt habe ich heute die Vanillekipferl weiter unten und das hier doch sehr beliebte Vogelfutter. Heute habe ich auch das bereits angekündigte Spitzbuben-Rezept mitgebracht. Bewährt seit einigen Jahren (mit dem anderen Rezept hatte ich ja ein „Grande Malheur”). Gerade habe ich mich in unseren Vorratskeller geschlichen, um noch schnell ein Foto von den (leider etwas dunkel gewordenen) Plätzchen zu machen. SPITZBUBEN (ein Rezept, was sich auch prima für die Bäckerei mit Kindern eignet – mit meiner persönlichen Geling-Garantie)   Zutaten für 50-60 Stück: 300 g Mehl 175 g Butter 100 g Zucker 1 Pck. Vanillezucker Konfitüre nach Wahl (Kerstin: Sa*mt Erdbeer und Aprikose) Puderzucker zum Bestäuben Zubereitung: Mehl, Butter, Zucker und Vanillezucker am besten mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten, in Folie wickeln und für 1 Std. in den Kühlschrank legen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche Plätzchen ausstechen, die Hälfte „mit Loch”, und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Kleiner Tipp: Die genialen Linzer Förmchen findet man zu dieser Zeit auf den größeren Weihnachtsmärkten. Sie …

Kaffeebesuch am Samstag

Besuch hatte sich für gestern nachmittag angekündigt und ich war festen Willens, nochmal einen Gugelhupf zu machen. Die neue Form muß ja schließlich auch intensiv ausgetestet werden. Ich habe mich mal wieder für eines von Gretes tollen Rezepten entschieden. Eigentlich passt dieser Kuchen wohl eher in den Frühling oder Sommer, aber auch im Herbst ist er geschmacklich nicht zu verachten. Ich habe auf die abschließende Verzierung mit Mandarinchen verzichtet, weil ich es nicht so mag, wenn der Kuchen „durchfeuchtet” wird. So kann man auch die nächsten Tage noch gut davon essen. Aber was schreibe ich wieder alles – hier kommt ein Foto (und ich betone einmal mehr, dass der Kuchen ganz wunderbar aus der Form kam). Das Rezept, welches wirklich wunderbar nachzubacken ist, ist wieder einmal beim Chefkoch zu finden und für mich ist Grete bereits nach dem dritten Rezept die ungekrönte Gugelhupf-Queen. Ganz sicher war das nicht der letzte Gugelhupf, den ich aus ihrem Repertoire nachgebacken habe. :yes1: Fortsetzung und Erfahrungsberichte folgen! Gebacken hatte ich bereits am Freitag abend und so konnte ich gestern …

Bewährungsprobe bestanden!

Dr. Oe*tker vs. Kai*ser – und Kaiser hat das Rennen gemacht. :daumen: Ich konnte einfach nicht warten. :blush1: Habe ich heute morgen noch gemeinsam mit meiner Kollegin im Büro das letzte Stück hiervon vernichtet, duldete meine Backlaune keinen weiteren Aufschub mehr. Und so legte ich schnell meine Sachen beiseite, sammelte alle erforderlichen Zutaten zusammen und machte mich ans Werk. Tadà – da isser, der erste Gugelhupf aus der neuen „Adligen-Gugelhupf-Form”, Durchmesser 24 cm: Aufmerksame Leserinnen und Leser wissen, dass ich mit meiner alten Dr. Oet*ker-Form die letzen zwei-drei Male nur noch Probleme hatte. Kein Gugelhupf ging mehr heil aus der Form. Trotz kalt-feuchtem Geschirrtuch über der Form. Diesen Marmor-Gugelhupf hier lies ich ca. 20 Minuten in der Form, bis ich mich ans Stürzen wagte. Und siehe da – er flutschte nur so aus der Form. :dance: Und ich habe die Form gefettet und mit Semmelbröseln ausgestreut wie immer – nichs geändert. Nach einer weiteren halben Stunde Abkühlzeit konnten der Sohnemann und ich dann nicht mehr warten und schnitten ihn an. Schnell noch eine schöne Tasse …

Sonntagskuchen: Vanille-Baileys-Gugelhupf

Was hat er mich wieder geärgert, dieser Kuchen. :angry: Aber der Geschmack entschädigt für alles. :sing: Warum er mich so geärgert hat? Weil er – zum wiederholten Male – nicht aus der Form wollte. :oh: Und deswegen ist gestern auch meine gute alte Dr*Oetker-Form (Profi-Version, wohlgemerkt) in die Tonne geflogen. Manchmal muß man sich eben trennen. Gestern war`s soweit, denn ich bin nicht bereit, mich weiterhin von dieser Form an der Nase herumführen zu lassen. Dr*Oetker hat Platz gemacht für Kai*ser – und nun bin ich sehr gespannt. Davon aber mehr an dieser Stelle, wenn die Zeit des Ausprobierens gekommen ist. Jetzt erstmal dieses sensationelle Rezept. Für mich, für Euch, für alle. *lol* VANILLE-BAILEYS-GUGELHUPF Zutaten für eine große Gugelhupfform (Durchmesser 24cm?): Butter und Semmelbrösel für die Form 75 – 100 g weiße Schokolade (Kerstin: Kuvertüre) 250 g Butter 130 g Speisestärke 120 g Mehl 1 Pck. Backpulver 2 Pck. Vanillepuddingpulver 1 Prise Salz 5 Eier (Gr. M) 200 – 220 g Puderzucker Mark von 1 Vanilleschote (alternativ: 1 Pck. Vanillezucker) 250 ml Baileys Irish Cream …

Neue Blog-Aktion: Weihnachtliche Back-Geheimnisse

So mancher hat mich schon darauf angesprochen, ob und wann ich wieder eine kleine Blog-Aktion starte. Ja – und heute ist es nun soweit! :dance: Nachdem in den Läden um uns herum schon überall Lebkuchen & andere weihnachtliche Leckereien angeboten werden, habe ich mir gedacht, in der zweiten Oktober-Hälfte kann ich nun ganz in Ruhe damit starten. Dass ich auch schon die ersten Adventskalender erspäht habe, verdränge ich jedoch noch ganz angestrengt. Gibt es wirklich Leute, die sowas jetzt schon kaufen? Gut, nun aber zu meiner ganz persönlichen kleinen Blog-Aktion: Terraginas Blog ist ein Foto- und ein Katzenblog. Stimmt! Aber auch ein Küchen-Blog. Und es ist bald Adventszeit und es gibt auch sehr schöne weihnachtliche oder adventliche Rezepte, die ein wenig Vorlaufzeit benötigen. Ich denke da z.B. an Stollen oder Lebkuchen. Das Plätzchen-Backen hat noch ein wenig Zeit, aber wir benötigen ja auch ein wenig Zeit, um die Rezepte erst einmal zu sammeln, dafür einkaufen zu gehen und später dann in der Küche ganz entspannt loslegen zu können. Bestimmt hat jeder von uns ein ganz …

Zimtschnecken-Kuchen

Schon lange wollte ich mal einen Zimtschnecken-Kuchen (so manche(r) nennt ihn auch Rosenkuchen) backen. Heute war es endlich soweit. Und im Nachhinein muß ich sagen: Es war kein Hexenwerk, auch wenn mir die auszurollende Fläche doch anfangs ein wenig riesig vor kam. Alle Zutaten standen bereit, es konnte also direkt los gehen. ZIMTSCHNECKEN-KUCHEN Zutaten für eine Springform (26-28 cm Durchmesser): Für den Teig: 1/8 l lauwarme Milch 1 Würfel Hefe 1-2 TL Zucker knapp 500 g Mehl 1/8 l lauwarmes Wasser 60 g Margarine 50 g Zucker 1 Ei 1 TL Salz Für die Füllung: 2 TL Zimt 40 g (brauner) Zucker 2-3 TL Butter Für den Guss: 120 g Puderzucker 1 Pck. Vanillezucker 1 EL Milch evtl. 1 TL Vanille-Extrakt Zubereitung: Für den Hefeansatz zunächst die Milch in einer kleineren Schüssel leicht erwärmen, die Hefe hinein bröckeln und 1-2 TL Zucker unterrühren. Das Schälchen abdecken und für 10 Minuten an einen warmen Ort stellen. Die restlichen Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel geben, den Hefeansatz dazu geben und zu einem glatten Hefeteig …

Schweizer Rüblitorte

Ich kenne diese Torte schon aus Kindertagen. Seinerzeit hat meine Mutter immer aus den Urlauben in der Schweizer die kleinen Marzipan-Rübchen mitgebracht. Heute gibt es die kleinen Dekoteile, die fast zwingend zur Rüblitorte gehören, auch bei uns zu kaufen. Für meine Gäste hatte ich mir dieses Rezept ausgesucht, weil die Torte erfahrungsgemäss am Folgetag am besten schmeckt. Und schon geht`s los: SCHWEIZER RÜBLITORTE (Original ohne Mehl) Zutaten für eine Springform, 24-26 cm Durchmesser Für den Teig: 300 g Möhren 5 Eier 1 Prise Salz 180-200 g Zucker 1 EL Rum 250 g gemahlene Haselnußkerne 80 g Semmelbrösel 1/2 TL Backpulver 1/2 TL Zimt Für die Glasur: 150 g Puderzucker 2 EL Zitronensaft 12 Marzipan-Möhrchen Zubereitung: Die Möhren schälen und fein reiben. Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Die Eigelbe mit 5 EL Wasser und dem Zucker hellgelb und schaumig rühren, zum Schluß noch den Rum unterrühren. Haselnüsse, Semmelbrösel, Backpulver und Zimt in einer Schüssel gut mischen. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze …

Ein ganz spezieller Seelentröster

Heute morgen, als ich im Büro saß und meiner Arbeit nachging, klingelte das Telefon. Ich bekam eine Nachricht, die mich ehrlich erschreckte und mir überhaupt nicht gefiel. :( Für einen 7-jährigen ist es nicht schön, 14 Tage in der Kinderklinik verbringen zu müssen. Noch weniger schön ist es aber, wenn dieses Kind auch seinen 8. Geburtstag – übermorgen – in der Klinik verbringen muß. :( Schuld daran ist vermutlich eine (bislang) unentdeckte und verschleppte Borreliose. Bei dem jungen Mann handelt es sich um unseren kleinen Neffen, der sich nun gewünscht hat, dass wir ihn an seinem Geburtstag besuchen kommen. Ehrensache – nur leider bedeutet das „wir” eher ein „ich”. Denn der Hobbykoch wird von morgen bis Freitag wieder irgendwo in Deutschland unterwegs sein. Die Kinder haben leider beide lange Schule. Also werde ich mich alleine auf den Weg machen. Die Überlegungen, wie ich dem kleinen Mann eine Freude machen kann, führten mich zu diesem Gebäck, welches viele von uns sicher noch aus unserer Kindheit kennen. Das Rezept fand sich früher auf den Leip*niz-Butterkeksen. „KALTER HUND” …

Schneller Obstkuchen mit Streuseln

Wochenende ist Kuchenzeit. Hier nicht regelmässig, aber doch häufig. Und heute war mir nach einem Obstkuchen, lagen doch noch die Birnen im Obstkorb, die jetzt langsam mal weg mussten. Also war mein einziger Küchenauftrag heute das schnelle Backen eines schmackhaften Blechkuchens. Genau der richtige Kuchen für diejenigen unter Euch, die nicht lange in der Küche stehen und auch noch am nächsten und übernächsten Tag leckeren Kuchen genießen möchten. Oder wenn sich kurzfristig Besuch angekündigt hat. ;) SCHNELLER OBSTKUCHEN MIT STREUSELN Zutaten für 1 Backblech: Für den Teig: 250 g Mehl 1 Prise Salz 2 gestr. TL Backpulver 150 g Butter 130-140 g Zucker 1 Pck. Vanillezucker 5 Eier etwas Abrieb von einer Zitrone oder Orange Für den Belag: Obst nach Wunsch oder Saison, z.B. Äpfel, Birnen, Kirschen, Aprikosen, Nektarinen, Heidelbeeren, … (ich habe mich für Birnen und Heidelbeeren entschieden) Für die Streusel: 175 g Mehl 100 g Butter 100 g Zucker 1 TL Zimt Zubereitung: Sämtliche Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Rührteig verarbeiten. Ein Backblech fetten und den …